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ANOUMA

Über mich

Mein Weg, meine Werte und was mich bewegt...

Mein Name ist Anna.
Aufgewachsen bin ich im wunderschönen Altmühltal – und wenn ich heute auf meinen Lebensweg zurückblicke, dann war der eigentlich schon immer ein bisschen anders.
Das Leben hat mich früh mit großen Themen in Berührung gebracht. Krankheit, Behinderung, Verlust und Tod gehörten schon in meiner Kindheit zu meiner Erfahrungswelt. Auch Trauma und seine Folgen begleiteten mich früh.
Vielleicht habe ich deshalb schon als Kind angefangen, Fragen zu stellen, die tiefer gingen.
Was machen unsere Erfahrungen mit uns?
Warum erleben wir, was wir erleben?
Was ist eigentlich Heilung?
Wer sind wir unter all den Schichten, die das Leben um uns gelegt hat?
Und was gibt es zwischen Himmel und Erde, das wir vielleicht nicht erklären – aber dennoch wahrnehmen können?
Ich habe früh gespürt, dass ich irgendwie anders wahrnehme. Gleichzeitig habe ich ziemlich lange versucht, trotzdem ein ganz „normaler“ Teil dieser Gesellschaft zu sein.
Mich anzupassen.
Zu funktionieren.
Es richtig zu machen.
Und bin damit immer wieder ziemlich grandios gescheitert.
Heute würde ich sagen: zum Glück.
Denn vielleicht wollte das Leben mich gar nicht besser angepasst haben.
Vielleicht wollte es mich echter.

Es gab viele Schlüsselmomente in meinem Leben. Aber der große Bruch kam mit dem Ende der toxischen Beziehung zum Vater meiner Töchter.
Danach war nichts mehr so richtig an seinem Platz.
Und genau dort begann etwas.
Was folgte, waren ungefähr fünf Jahre sehr intensiver innerer Arbeit. Nicht irgendwo zurückgezogen von der Welt, sondern mittendrin – zwischen Kindern, Alltag, Verantwortung, Wäschebergen, Terminen und all dem, was das Leben als alleinerziehende Mutter eben so mit sich bringt.
Und trotzdem wusste ich: Da geht es jetzt durch.
Also begann ich hinzusehen:
Auf meine Verletzungen. Meine Ängste. Meine Muster. Meine Wut. Meine Trauer. Meine Schatten. Auf das, was ich lieber nicht fühlen wollte und auf das, was ich jahrelang für die Wahrheit über mich gehalten hatte.
Ich habe versucht, nicht mehr gegen diese Teile von mir zu kämpfen, sondern sie zurückzuholen.
Sie zu verstehen.
Und irgendwann auch, sie in meine Arme zu nehmen.
Nicht alles davon musste verschwinden. Manches wollte einfach endlich gesehen werden.
Ich glaube heute, dass genau dort etwas Wesentliches beginnt: wenn wir aufhören, uns selbst reparieren zu wollen, und stattdessen bereit werden, uns wirklich zu begegnen.
Dieser Weg war und ist nicht geradlinig. Er hat mich immer wieder ordentlich durchgeschüttelt. Und ich bin unendlich dankbar für die Menschen, die dabei an meiner Seite waren – Familie, Freunde und Wegbegleiter, die mich gehalten, ausgehalten, gespiegelt, geliebt und manchmal vielleicht auch gedacht haben: Jetzt dreht sie völlig durch. ;)
Einige dieser Verbindungen sind gerade dadurch so tief und wahrhaftig geworden.
Und dafür bin ich dankbar.
Danke, dass ihr mich begleitet. Dass ich euch begleiten darf. Und dass wir einander beim Wachsen und Erblühen zusehen dürfen.
Die Erde hat mich zurückgerufen
Naturverbunden war ich eigentlich schon immer.
Und trotzdem musste ich irgendwann erkennen, dass ich mich bereits früh von einem Teil dieser Verbindung abgeschnitten hatte.
Um dazu zu gehören, um hineinzupassen, um in einer Welt zu funktionieren, die uns sehr früh beibringt, unserem Kopf mehr zu glauben als unserem Körper, unserer Wahrnehmung und unserem eigenen inneren Wissen.
Diese Erkenntnis tat weh.
Und sie war gleichzeitig eines der größten Geschenke meines Lebens.
Denn damit begann mein Weg zurück.
In den Wald.
Ans Feuer.
Zu den Pflanzen.
Zum Wasser.
Zum Barfußlaufen.
Zum Lauschen.
Zu den Jahreszeiten.
Zu meinem Körper.
Und immer mehr auch zu meiner eigenen Natur.
Ich begann wieder zu erfahren, dass wir Menschen nicht neben der Natur existieren.
Wir sind Natur.
Auch in uns gibt es Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zeiten des Aufbruchs und der Fülle genauso wie Zeiten, in denen etwas sterben muss, in denen nichts vorwärtsgeht und in der Dunkelheit längst etwas Neues keimt.
Die Jahreskreisfeste wurden für mich deshalb auch immer wichtiger.
Nicht als hübsche Traditionen oder Folklore, sondern als Erinnerung.
An unsere Verbindung zur Erde. An natürliche Rhythmen. An Gemeinschaft. An Übergänge, die früher miteinander begangen wurden. An Feuer, Geschichten, Lieder und Rituale. An eine Kultur, in der der Mensch vielleicht noch etwas selbstverständlicher wusste, dass er eingebettet ist in ein größeres Ganzes.
Mich beschäftigt die Frage, was wir über Jahrzehnte und Jahrhunderte davon verloren haben – und vor allem, was davon heute wieder lebendig werden möchte.
Dabei geht es mir nicht darum, irgendeine Vergangenheit zurückzuholen.
Ich möchte wissen:
Wie können wir heute wieder eine Kultur schaffen, die wirklich lebendig ist?
Eine Kultur der Verbindung.
Eine Kultur, in der wir einander wieder sehen.
In der große und kleine Menschen in ihrem wahrhaftigen Wesen wahrgenommen werden.
In der Übergänge Bedeutung haben.
In der wir gemeinsam singen, feiern, trauern, wachsen und auch wieder lernen, miteinander durch schwierige Zeiten zu gehen.
Kinder haben mich dabei unglaublich viel gelehrt
Durch meine Arbeit als Waldorfpädagogin, meine leitende Tätigkeit in einem freien Kindergarten, meine Arbeit als Integrationshilfe und natürlich durch meine eigenen Kinder begleiten mich Kinder und Familien schon einen großen Teil meines Lebens.
Und Kinder sind ziemlich gnadenlose Lehrmeister.
Sie interessieren sich herzlich wenig dafür, wer wir gerne wären.
Sie reagieren auf das, was tatsächlich da ist.
Auf unsere Präsenz. Unsere Unruhe. Unsere Klarheit. Unsere Unsicherheit. Unsere Echtheit.
Und sie haben mir immer wieder gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sind.
Ich möchte Kinder deshalb nicht passend machen.
Mich interessiert, wer da eigentlich vor mir steht.
Was bringt diese Seele mit?
Was möchte sich entfalten?
Wo braucht ein Kind Schutz und Halt – und wo braucht es Erwachsene, die den Mut haben, ihm Raum zu lassen?
Vielleicht ist genau das für mich Erziehung immer mehr geworden:
weniger formen und mehr begleiten.
Und dann sind da die Frauen
Vier Schwangerschaften und drei Geburten haben mich auf eine Weise verändert, die sich kaum in ein paar Sätzen erzählen lässt.
Schwangerschaft, Geburt und Mutterwerden sind für mich keine rein körperlichen Ereignisse.
Es sind Schwellen.
Zeiten, in denen eine Frau unglaublich offen, kraftvoll und gleichzeitig verletzlich sein kann. Zeiten, in denen Erfahrungen tief in uns eingeschrieben werden können.
Deshalb liegt mir eine selbstbestimmte, würdevolle und stärkende Begleitung von Frauen so sehr am Herzen.
Ich wünsche mir Räume, in denen Frauen wieder Vertrauen in ihren Körper und ihre eigene Wahrnehmung finden können. In denen sie nicht kleiner, sondern größer aus diesen Übergängen hervorgehen dürfen.


Mich interessiert das Dazwischen
Wenn ich all diese scheinbar unterschiedlichen Fäden meines Lebens zusammennehme, merke ich:
Eigentlich interessiert mich immer dasselbe.
Das Dazwischen.
Dieser merkwürdige Raum zwischen dem Alten und dem Neuen.
Wenn das, was einmal funktioniert hat, nicht mehr trägt – aber das Neue noch nicht sichtbar ist.
Zwischen Kind und Erwachsener.
Zwischen Frau und Mutter.
Zwischen Verletzung und Heilung.
Zwischen Erkenntnis und Verkörperung.
Zwischen Loslassen und Neubeginn.
Zwischen dem Menschen, der wir gelernt haben zu sein, und dem Wesen, das darunter auf uns wartet.
Ich will wissen, was dort geschieht.
Wie geschieht Entwicklung wirklich?
Wie funktioniert „Selbsterziehung“, wie Rudolf Steiner es nennt?
Warum können wir etwas hundertmal mit dem Kopf verstanden haben und trotzdem immer wieder dasselbe tun?

Und was braucht es, damit eine Erkenntnis irgendwann tiefer sinkt – in unser Herz, unseren Körper, unser Handeln – und damit tatsächlich zu gelebter Erfahrung wird?
Dieser Frage folge ich.
Nicht nur in Büchern und Ausbildungen, sondern vor allem im Leben.
Wichtige Wegweiser und Forschungsräume sind und waren für mich dabei meine Ausbildung zur Geburtsmentorin® bei Sarah Schmid, meine Ausbildung zur Prozessbegleitung in der Natur bei Stefanie Blankenburg und Oliver Heine von der Wildnisschule UrNatur sowie die Forschungsarbeit von SpiritConsult und Harald Kautz.
Und all die Menschen, die den Mut haben, sich selbst wirklich anzuschauen.
Menschen, die nicht länger nur im Außen nach Antworten suchen, sondern bereit sind, Verantwortung für ihr eigenes Erleben, ihre Gefühle, ihre Entscheidungen und ihren Weg zu übernehmen.
Denn genau dort erlebe ich immer wieder etwas unglaublich Kraftvolles:
Schöpferkraft kehrt zurück...


Und irgendwo erklingt ein Lied...
Musik war immer Teil meines Lebens...
Und insbesondere das gemeinsame Singen ist für mich zu etwas geworden, das weit über Musik hinausgeht.
Wenn Menschen gemeinsam ihre Stimmen erheben, geschieht etwas.
Wir müssen für einen Moment nichts erklären.
Niemand muss besonders klug, weit entwickelt, spirituell oder „geheilt“ sein.
Wir atmen.
Wir hören.
Wir tönen.
Wir tragen und werden getragen.
Und plötzlich entsteht zwischen Menschen ein Raum, den keiner von uns alleine herstellen könnte.
Manchmal wird darin gelacht.
Manchmal geweint.
Manchmal wird es ganz still.
Und manchmal sitzt man einfach da und spürt:
Ich bin da. Du bist da. Wir sind da.
Vielleicht ist genau das für mich Heilung.
Nicht ein Zustand, in dem endlich alles Schwierige verschwunden ist.
Sondern immer vollständiger mit dem eigenen Leben verbunden zu sein.
Mit dem Licht und dem Schatten.
Mit unserer Geschichte und unserer Zukunft.
Mit unserem Körper.
Mit anderen Menschen.
Mit der Erde.
Und mit dem, was durch uns in diese Welt kommen möchte.
Ich kann und möchte niemanden heilen.
Ich möchte auch niemandem sagen, wie sein Weg aussehen soll.
Ich möchte Räume schaffen und halten, in denen wir wieder fühlen können.
In denen das Verdrängte gesehen werden darf.
In denen das Eigene, Innerste wieder auftauchen kann.
In denen wir uns erinnern dürfen, dass wir nicht machtlos sind.
Und in denen Menschen ihre eigene Kraft wieder in die Hände nehmen können.
Das ist mein Forschen.
Das ist mein Lernen.
Und immer mehr ist es auch mein Wirken.
Mein kleiner Beitrag für Mutter Erde und für die Frage, die mich stehts begleitet:
Wie wollen wir eigentlich hier miteinander leben?
Als Frauen und Männer.
Als Eltern und Kinder.
Als Gemeinschaft.
Als Menschen auf dieser Erde.
Ich kenne darauf keine fertige Antwort.
Aber ich habe große Lust, sie gemeinsam zu erforschen, Räume dafür zu schaffen und meinen Teil dazu beizutragen, dass für uns und unsere Kinder etwas entstehen kann, das friedvoller, liebevoller, wahrhaftiger und verbundener ist.

„Räume zu schaffen, in denen wir uns erinnern dürfen, wer wir sind.“

Räume für Verbindung – mit uns selbst, miteinander und mit der Natur. Räume, in denen wir wachsen und uns wandeln dürfen und dabei immer mehr bei uns selbst ankommen. Räume, aus denen heraus der Mut wachsen darf, das eigene Leben verbunden, liebevoll und wahrhaftig zu leben.

Lust, dich kennenzulernen

Wenn dich mein Weg anspricht, freue ich mich, dich in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen.